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Glasfaserleitungen


Entspannung beim Thema Glasfaser!

Sicherlich haben Sie bereits in Ihren Hausfluren die Ankündigungen zum Glasfaserausbau gesehen. Der Spar- und Bauverein eG Dortmund (Sparbau) ist mit der OXG Glasfaser GmbH eine Kooperation eingegangen, um die Glasfaserstränge durch alle Straßen der Althoffblöcke bis in jedes Haus und ab Juni 2026 bis in jede Wohnung zu legen (FTTH – Fibre to the Home). Wie den Ankündigungsschreiben zur Modernisierung gemäß § 555c BGB des Sparbau zu entnehmen ist, kann die Installation der neuen Anschlussdosen in jeder Wohnung mehrere Stunden dauern, soll aber keine Mieterhöhung durch den Sparbau nach sich ziehen.

Unsere Recherchen haben nun Folgendes ergeben:
Sie sind wohl verpflichtet, die Verlegung des Glasfaserkabels bis in Ihre Wohnung zu dulden, egal ob Sie es später nutzen wollen oder nicht.

Der bisherige flächendeckende Ausbau hinkt bislang weit den ursprünglichen Plänen hinterher, da wie bei jedem Henne-Ei Problem die Telekommunikationsunternehmen mit dem Ausbau auf genügend Kunden warten, während die Kunden mit einem Vertragsabschluss abwarten, bis ausgebaut ist. Außerdem wird immer nur mit dem Geschwindigkeitsgewinn geworben, anstatt auf dauernde Preissenkungen zu setzen. Zusätzlich werden in manchen Gebieten in Konkurrenz zueinander Glasfaserkabel von mehreren Unternehmen verlegt, anstatt die Benutzung eines Strangs allen Unternehmen zu erlauben. Man erinnert sich, dass die Telekom die Benutzung ihrer Kupferleitungen auch für Konkurrenzunternehmen erlauben musste.

Abhängig vom Vertrag mit Ihrem Telekommunikationsunternehmen liegen die Datenübertragungsraten über das bereits existierende Kupferkabel zwischen 50 Mbit/s und 250 Mbit/s. 50 Mbit/s reichen beispielsweise für die ruckelfreie Übertragung von Filmen aus der ARD/ZDF Mediathek aus. Per Glasfaser sollen die Raten zwischen 150 Mbit/s bis hin zu 1000 Mbit/s (1 Gbit/s, sprich: ein Gigabit pro Sekunde) steigen, wobei technisch sogar bis zu 10 Gbit/s möglich sind.

Die Abschaltung der bestehenden Kupferkabeltechnologie und Umschaltung auf Glasfaser darf nur in bereits flächendeckend mit Glasfaser verlegten Gebieten bei der Bundesnetzagentur beantragt werden. Nach erfolgter Genehmigung muss die Umschaltung ein bis zwei Jahre vorher angekündigt werden. Für unsere Althoffblöcke erscheint ein Termin zwischen 2030 und 2035 realistisch.

Leider sind auch sogenannte Drückerkolonnen unterwegs, auch Subunternehmen der Telekom, die Sie mit der Behauptung der baldigen Abschaltung der Kupferkabel zur Unterschrift eines neuen, wahrscheinlich überteuerten Vertrags überreden wollen. Lassen Sie sich nicht darauf ein! Sollten Sie bereits unter Druck gesetzt worden sein oder falsche Versprechungen erhalten haben (z.B. "Ihr altes Internet wird abgeschaltet"), können Sie sich direkt an die Verbraucherzentrale NRW in Dortmund wenden, um rechtliche Unterstützung zu erhalten. Wichtig ist vor allem: Bei Verträgen, die an der Haustür abgeschlossen wurden (sogenannte "außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge"), haben Sie eine gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen."

Bereits bestehendes Kabelfernsehen bei Ihnen (ein anderes Kupferkabel, womit auch Internetzugang möglich ist) bietet eine Datenübertragungsrate bis zu 1000 Mbit/s. Dafür ist bislang keine Umstellung auf Glasfaser geplant.

Also erst einmal entspannen und abwarten!

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